Saugroboter Aufbau

Aufbau

Die meisten Staubsaugroboter werden durch eine runde Form gekennzeichnet. Der Antrieb setzt sich aus zwei starr verbauten Rädern zusammen. Diese Räder können unterschiedlich schnell angetrieben werden um einen Bremsvorgang oder eine Richtungsänderung durchzuführen. Es befindet sich noch ein zusätzliches Rad an der Vorderseite um dem Saugroboter eine zusätzliche Stabilität zu geben.

Eine Art Vorreinigung wird von ein bis zwei seitlich angebrachten Reinigungsbürsten verrichtet. Diese Bürsten bringen den Schmutz in die Mitte des Gerätes. Dann wird die eigentliche Reinigung von mehreren Hauptdüsen vollbracht.

Um feinen Schmutz entfernen zu können besitzen Saugroboter einen zusätzlichen Saugmotor im inneren des Gerätes. Dieser Motor erzeugt Unterdruck und damit ist es dem Roboter möglich feine Staubpartikel mit aufzunehmen.

Sensoren

Eine der größten Herausforderungen an einen Staubsaugroboter stellt die sich immer ändernde Umgebung dar. In einem Haushalt werden Möbel verrückt, Kleidung kann auf dem Boden liegen oder die Sporttasche stellt sich unserem Helfen in den Weg. Für die Perfekte Reinigung des gesamten Raumes stehen dem Saugroboter viele mechanische und elektrische Sensoren zur Verfügung.

Die mechanischen Sensoren sind mit einem Sprungfedermechanismus ausgestattet. Sie werden erst ausgelöst wenn der Staubsaugroboter gegen ein Hindernis fährt. Durch eine leichte Berührung wird die Feder nach hinten gedrückt und zeigt dem Saugroboter somit, dass er vor einem Hindernis steht. Danach ändert er einfach die Richtung.

Aktuellere Modelle sind hingegen mit zusätzlichen Infrarotsensoren ausgestattet. Diese ermöglichen eine frühzeitige Erkennung von Hindernissen. Das schon nicht nur das Mobiliar sondern gewährleistet eine bessere Saugroute. Zudem werden Infrarotsensoren genutzt um den Staubsaugroboter zurück zur Ladestation zu führen. Hierzu sendet die Ladestation einen Infrarotstrahl aus, dieser wird dann vom Saugroboter erfasst und somit weiß er wo sich die Ladestation befindet. Weitere Sensoren werden in der Regel an der Unterseite des Roboters verbaut damit er Absätze und Treppen erkennt und nicht runterfällt.

Hochwertigere Roboter haben zusätzlich noch weitere Sensoren verbaut. Zum Beispiel die Dirt-Detect-Sensoren, diese erkennen hartnäckige Verschmutzungen und lassen den Staubsaugroboter mehrmals über die gleiche stelle fahren. Doch diese weiteren Sensoren sind oftmals von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich und vom Preis abhängig.

Navigation

Selbstverständlich hängt die Navigation vom Hersteller und Preis des Saugroboters ab. Es gibt aber drei verschiedene Techniken die unterschieden werden, wie sich der Staubsaugroboter seinen weg sucht.

Die einfachste Navigation stellt ein simples Bewegungsmuster dar. Diese Methode wird vor allem bei älteren und preiswerteren Modellen verwendet.  Bei dieser Technik arbeitet der Roboter verschiedene Bewegungsmuster ab. Stößt der Staubsaugroboter auf ein Hindernis so ändert sich das Bewegungsmuster und ein anderes wird abgearbeitet. Dieses Prinzip der Navigation ist stark zufallsabhängig und bietet zudem eine gewisse Gefahr das manche stellen im Raum nie befahren werden und andere hingegen öfter gereinigt werden.

Eine andere Herangehensweise ist das sogenannte Mapping. Hierdurch erstellt der Saugroboter eine virtuelle Karte vom Raum, dies macht er durch erkennen von Hindernissen, gefahrener Strecke und den Wänden des Raumes.  Durch diese Karte kann sich der Roboter ausrechnen wo er schon war und wo er noch hin muss. Bei manchen Modellen zusätzlich noch die Decke des Raumes fotografiert um eine Karte des Raumes zu erzeugen.

Die Navigation via Navigationssender arbeitet mit einem ähnlichen Prinzip wie das GPS. Hier wird in den zu reinigenden Raum ein Sender gestellt, dieser strahlt dann in alle Richtungen ein Signal aus, mit diesem Signal kann sich der Staubsaugroboter orientieren und weiß wo er sich im Raum befindet.